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Schmuck
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Bei dem hier gezeigten Schmuck handelt es sich um Replikate/Rekonstruktionen
von dem in Haithabu gefundenen Schmuck. Dieser Schmuck gehört
fast ausnahmslos zur weiblichen Tracht. Der Mann schmückte sich
mit anderen Dingen, wie z.B. dem Schwert. Glasperlenketten mit
Anhängern aus Silber (z.B. Thorshammer) hat kein Mann getragen.
Aus den Funden geht jedoch eine Gewandnadel aus Bronze hervor.
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| Die Originale der auf der linken Seite abgebildeten Oval-
oder Schildkrötfibeln wurden am Danewerk gefunden. |
| Die hier abgebildeten Fibeln sind dem Original nachempfunden
und aus Bronze gegossen. |
| Die Fibeln sind im Jelling Stil gearbeitet, einer
Stilrichtung des 9. - 10. Jhr. nChr. |
| Solche Fibeln gehörten zur weiblichen Tracht, zwischen den
Fibeln wurden häufig Ketten aus Glasperlen mit Anhängern getragen. |
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Eine andere Art von Ovalfibeln
ist die ugs. "Buckelfibel".
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Die hier abgebildete Fibel (siehe
rechts) stammt nicht aus
dem Fundmaterial von Haithabu. Allerdings
gehören ähnliche Fibeln zum Fundkomlex.
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Die "Nase" die an
der Fibel angebracht ist, ist durchbohrt
und dient zur Aufnahme einer Perlenkette
mit evtl. Anhängern, die dann zwischen
den Fibeln getragen wird.
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Auf dem Bild links ist
die sogenannte Clausenfibel zu sehen.
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Das Original dieser Fibel wurde
am Fuße der Hochburg in Haithabu gefunden.
Es handelt sich auf dem Foto um eine
Replik im Maßstab 1:1.
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Angefertigt hat diese Fibel Juwelier
Jess in Schleswig
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Auf der Abbildung, oben sowie rechts,
ist ein Terslev- Anhänger zu sehen.
Dieser Anhänger stammt ebenso wie die
"Clausenfibel" aus dem Fundmaterial von
Haithabu. Allerdings stammt er nicht
von der Hochburg sondern aus dem Kammergrab
5.
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Das Original ist aus
Gold, die hier abgebildete Rekonstruktion
aus Silber. Gefertigt von Juwellier
Jess
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Bei der Glasperlenkette handelt
es sich um Glasperlen wie sie in Haithabu
gefunden wurden. An der Kette befinden
sich außerdem Karneole
(Halbedelsteine).
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Abbildung links, Greiftier im
Borrestil
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Charakteristisch für die Tierfiguren
des Borrestils sind ein maskenähnlicher,
dreieckiger Kopf, hervortretende Augen
und "Micky Mouse" Ohren.
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Der Originalfund des hier abgebildeten
Anhängers war aus Bronze, allerdings
ist das Original als Fibel gearbeitet.
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| Abb. rechts, Drachenkopf Gewandnadel, solche Gewandnadeln dienten dazu den
"Herrenmantel" zu verschließen. Solche Gewandnadeln wurden auch in Birka und
Nowgorod gefunden. Datierung der Nadel 10. Jhr. nChr. |

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